Was bewegt?


5.4.2019

Und es bewegt sich doch

Mit Freude haben wir den Anlass zu den Schulhausbauten zur Kenntnis genommen und dieses Angebot sehr positiv bewertet. Es entspricht den Vorstellungen unseres Vereins, dass die Bevölkerung transparent informiert wird. Wir verstehen diesen Anlass als Schritt in die richtige Richtung. 

Inhaltlich sind wir aber mit den Aussagen des Bezirksrats nicht einverstanden. Am Informationsanlass wurde das «Einsiedler Modell» präsentiert. Dieses Modell ist eine Luftblase. Der Begriff wurde von unserem Verein für das Vorgehen des Bezirks bei der Eingabe von Schulhausbauten frei erfunden. Vom Kanton wurde uns bestätigt, dass das Einsiedler Modell nicht existiert. Dass der Bezirksrat diesen Begriff nun in seinen Wortschatz aufgenommen hat, zeigt, dass er nicht begriffen hat, worum es uns geht.

Die Probleme, welche dieses Vorgehen bergen, treffen nun ein und sie werden uns auch in den nächsten Jahren einholen. Wenn wir uns an den vom Kanton vorgegebenen Ablauf und an das Richtraumprogramm halten würden, wären uns die Kantonsbeiträge sicher und bei den Abstimmungen läge bereits ein Vorprojekt vor, wodurch die Kosten viel genauer beziffert werden könnten. 

Da das Richtraumprogramm nicht eingehalten wurde, hat der Kanton beim Schulhaus Kornhausstrasse die Subventionen gekürzt und der Bezirk sieht sich nun gezwungen zu klagen. Das Gleiche droht uns bei den anderen Schulhausprojekten.  Mit dieser Vorgehensweise kommen massive Nachkredite auf uns zu. Gross, Trachslau, Kindergarten Nordstrasse... Der zuständige Geologe hat beim Kindergarten Nordstrasse von möglichen Mehrkosten von mehreren Millionen Franken gesprochen.

Im EA vom 19.5.2017 hat Alfons Ulrich bereits darauf hingewiesen, dass beim Schulhaus Trachslau eine Pfählung notwendig ist. Seine Aussage konnte er mit einer Luftaufnahme belegen, welche klar zeigt, dass das Schulhaus auf eine Aufschüttung zu stehen kommt. Trotzdem behauptet der Bezirksrat, man habe von besagter Aufschüttung nichts gewusst. 

Da die Bewilligungen des Kantons für die Schulhäuser Gross und Trachslau erst jetzt eingeholt werden, riskieren wir Verzögerungen. Daraus entsteht ein Investitionsstau der dazu führt, dass Einsiedeln keine Kostenbeiträge mehr erhält. 

Am 16. April ist es wichtig, dass sich jede Stimmbürgerin/ jeder Stimmbürger an der Bezirksgemeinde proaktiv einbringt.